Schweizer Anleihen: risikoarm, rentabel, robust
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Kurz und bündig
Schweizer Anleihen bieten Anlegern das Potenzial für:
- attraktive Renditen bei moderatem Risiko – ohne Währungsrisiko für Schweizer Investoren
- zahlreiche Diversifikationsmöglichkeiten über Schuldner, Ratings, Branchen und Laufzeiten
- regelmässiges Einkommen dank festgelegter Zinszahlungen
- eine stabile Wertentwicklung, wenn aktiv verwaltet
Risikoarm dank Schweizer Qualität
- solide Staatsfinanzen
- politische Stabilität
- robuste Wirtschaft
- stabile Währung
- exzellente Kreditwürdigkeit
- zuverlässiger Schuldner
Schweizer Staatsanleihen zählen zu den risikoärmsten Anlageklassen. Was sie besonders auszeichnet, ist die exzellente Kreditwürdigkeit ihres Emittenten: Die Schweiz ist mit soliden Staatsfinanzen und politischer Stabilität ausgestattet und erhält von den grossen Rating-Agenturen die beste Bonitätsnote (AAA von Standard & Poor’s und Fitch, Aaa von Moody’s). Dies spricht für die hohe Zuverlässigkeit der Schweiz als Schuldner und unterstreicht das geringe Risiko eines Zahlungsausfalls.
Zudem ist der Schweizer Franken (CHF), in dem Schweizer Anleihen nominiert sind, eine der stabilsten Währungen der Welt und in Krisenzeiten jeweils als sicherer Hafen gesucht.
Breit diversifizierbar
- Staatsanleihen
- Unternehmensanleihen
- Hybrid-Anleihen
- Andere Anleihen in CHF
Schweizer Anleihen sind vielfältig. Attraktiv sind nebst den Anleihen des Bundes auch jene der Kantone und anderer öffentlicher Institutionen der Schweiz. Bestimmte Papiere sind mit einer Solidarbürgschaft der Schweizerischen Eidgenossenschaft ausgestattet. Während ihr Risiko mit jenem von Schweizer Staatsanleihen vergleichbar ist, bieten sie oftmals interessante Renditeaufschläge.
Schweizer Unternehmensanleihen stammen häufig von weltweit erfolgreichen Schweizer Qualitätsfirmen mit gesunden Bilanzen und ebenfalls guten Bonitätsnoten. Sie sind ein wichtiger Teil der generell robusten Schweizer Wirtschaft. Daneben gibt es auch Anleihen von Schweizer Unternehmen, welche von der Weltwirtschaft abgeschottet sind, etwa öffentliche Spitäler oder Immobilien-Firmen. Unternehmensanleihen bieten normalerweise einen Renditeaufschlag zu Staats- oder Quasi-Staatsanleihen.
Anleihen von Schweizer Kantonalbanken sind eine Mischung aus Staats- und Unternehmenspapier. Sie bergen weniger Risiko als Unternehmensanleihen und bieten gewöhnlich einen Renditeaufschlag zu Anleihen von Kantonen.
Der Schweizer Anleihenmarkt kennt auch ein Ausland-Segment, wo Regierungen, Institutionen und Unternehmen anderer Länder Papiere in CHF emittieren. Solche bieten häufig einen Renditeaufschlag gegenüber ihren Pendants im Inland-Segment.
Diese grosse Vielfalt an Schweizer Anleihen ermöglicht, die Risiken in einem Portfolio breit über Schuldner, Kredit-Ratings, Branchen und Laufzeiten zu streuen. Je breiter diese Diversifikation, desto mehr Renditechancen können genutzt werden. Dies kann über die Zeit die Wertentwicklung stabilisieren.
Wichtig ist, Risiko nur einzugehen, wenn es mit einer ausreichenden Entschädigung verbunden ist.
Weitere Vorteile für Anleger in Schweizer Anleihen
- regelmässiges Einkommen
- ausreichend Liquidität
- hoher Anlegerschutz
- nachhaltige Anlagevarianten
Anleihen werden während ihrer Laufzeit regelmässig verzinst zu dem auf dem Coupon festgelegten Satz, unabhängig davon, ob ihre Kurse schwanken. Am Ende der Laufzeit erhält der Anleger sein anfänglich eingesetztes Kapital (Nennwert) zurück, vorausgesetzt, der Schuldner kommt seinen Zahlungspflichten nach. Wie eingangs dargelegt, zeichnen sich viele Schweizer Anleihen durch hohe Finanzqualität aus, was auf ein geringes Zahlungsausfall-Risiko hindeutet.
Schweizer Anleihen sind in der Regel liquid, sprich dank ausreichend Angebot und Nachfrage praktisch jederzeit handelbar.
Der Schweizer Anleihenmarkt untersteht der Eidgenössischen Finanzmarktaufsicht FINMA, die einen gesetzeskonformen und transparenten Handel und damit hohen Anlegerschutz gewährleistet.
Die Schweiz ist Vorbild für eine nachhaltige Praxis. Der Bund und andere öffentliche Schweizer Institutionen sowie zahlreiche Schweizer Unternehmen begeben Anleihen, um Lösungen zur Schonung unserer Umwelt und für das Wohl unserer Gesellschaft zu finanzieren, zum Beispiel grüne Immobilien oder moderne und zuverlässige Spital-Infrastruktur. In aller Regel sind Institutionen und Unternehmen, die sich intensiv mit Nachhaltigkeitsthemen befassen, für künftige Herausforderungen gut gerüstet. Solche Schuldner in ein Anleihen-Portfolio aufzunehmen, kann dessen Rendite-Risiko-Verhältnis langfristig verbessern und zu einer stabileren Wertentwicklung beitragen.
Anleihen-Portfolios sorgfältig verwalten
- Markt-Ineffizienzen aufstöbern
- Portfolio dynamisch abstimmen
- Duration gezielt steuern
- Risiken permanent überwachen
- Kredit-Research beherrschen
Im Schweizer Anleihenmarkt können Ineffizienzen auftreten, etwa wenn vergleichbare Papiere zu unterschiedlichen Preisen gehandelt werden, weil erhöhte Marktschwankungen ihre Fundamentaldaten aushebeln. Dies lässt sich aktiv ausnutzen, indem der für unterbewertet befundene Titel gekauft und gleichzeitig der für überbewertet befundene Titel verkauft wird – eine sogenannte «Relative Value»-Position.
Bei Anleihen gilt die Grundregel: Sinkende Zinsen bzw. Renditen gehen mit steigenden Kursen einher – und umgekehrt. Bei steigenden Zinsen bzw. Renditen ist ein Anleihen-Portfolio mit kürzerer Duration – diese Kennzahl misst die durchschnittliche Restlaufzeit aller Papiere im Portfolio – weniger verlustanfällig. Das gilt es über eine flexible Portfolio-Zusammensetzung aktiv zu steuern.
Wichtig ist, das Portfolio permanent zu überwachen und es dynamisch mit der Marktentwicklung abzustimmen.
Je sorgfältiger und ausgiebiger das Kredit-Research, desto grösser die Erfolgschancen.