Unser Investment-Grade-Team strebt stabile risikobereinigte Renditen an und begrenzt daher das Anlageuniversum vorrangig auf Wertpapiere mit höherer Qualität und einem geringeren Ausfallrisiko.
Wir orientieren uns bei der Verwaltung unserer Portfolios an einem Referenzindex oder einer vorab festgelegten Zielrendite. Der High-Conviction-Ansatz des Teams beruht vor allem auf dem Risikomanagement und der Begrenzung der Volatilität bei gleichzeitiger Ausrichtung auf Relative-Value-Chancen nach Region, Sektor und Wertpapierklasse mit dem Ziel, Alpha für das Portfolio zu generieren.
Wir investieren vorranging in festverzinsliche Anleihen mit Investment Grade, wobei die Portfoliomanager die Möglichkeit haben, in begrenztem Mass auch Allokationen in Hochzinsanleihen und Asset-Backed Securities (ABS) vorzunehmen, wenn sie der Ansicht sind, dass dies angesichts der herrschenden Marktbedingungen zur Erfüllung ihres Mandats erforderlich ist.
Unser Angebot
Was sind Investment-Grade-Anleihen?
Investment-Grade-Anleihen sind festverzinsliche Wertpapiere, die von Unternehmen mit einem mittleren oder hohen Kreditrating einer anerkannten Ratingagentur begeben werden und ein potenziell geringeres Ausfallsrisiko aufweisen als die Anleihen von Unternehmen mit niedrigerem Rating.
Anleiheanleger sind bei der Anlagetätigkeit einem «asymmetrischen Risiko» ausgesetzt: Der erwartete Verlust in Verbindung mit dem Ausfall einer Unternehmensanleihe liegt in der Regel über der erwarteten Rendite des Titels für den Fall, dass das Unternehmen seine Rückzahlungen wie geplant leistet.
Anleihen fallen in die Kategorie «Investment Grade», wenn sie von mindestens zwei anerkannten Ratingagenturen mit BBB- oder höher bewertet wurden (Anleihen mit niedrigerem Rating als BBB- werden als «Speculative Grade» eingestuft). Die drei grössten Ratingagenturen sind Moody’s, Standard & Poor’s und Fitch. IG-Anleihen erhalten ein höheres Rating, da sie ein geringeres Ausfallrisiko aufweisen. Daher akzeptieren Anleger für diese Schuldtitel üblicherweise geringere Renditen als für niedriger bewertete Anleihen von risikoreicheren Unternehmen.
Strategien, die eine Kernallokation in Investment-Grade-Wertpapiere halten, bieten somit voraussichtlich ein ausgewogeneres Risiko-Rendite-Profil als Strategien, die auf potenziell höhere Kapitalerträge aus niedriger bewerteten Anleihen abzielen.
Bei der Bestimmung des mit einer Anleihe verbundenen Risikos verlässt sich TwentyFour jedoch nicht auf das Urteil externer Ratingagenturen. Die Portfoliomanager führen für jede potenzielle Anlage selbst eine gründliche Kreditanalyse durch – unabhängig vom Rating des Unternehmens oder der Anleihe.
Die ergebnisorientierten Strategien von TwentyFour zielen auf eine Kernallokation in Fixed-Income-Instrumenten ab, die das Potenzial besitzen, stabil positive risikobereinigte Renditen über den gesamten Konjunkturzyklus hinweg zu liefern.
Warum investieren?
- Investment-Grade-Anleihen werden vor allem von institutionellen Anlegern gehalten und weisen daher tendenziell eine höhere Liquidität und geringere Volatilität auf als niedriger bewertete Anleihen.
- Unternehmensanleihen mit Investment-Grade-Rating bieten gegenüber IG-Staatsanleihen in der Regel höhere Renditen.
- Das relativ geringe Ausfallrisiko in der Vergangenheit bedeutet mehr Gewissheit für die Anleger in Bezug auf die erwarteten Renditen im Vergleich zu Anleihen mit niedrigerem Rating.
- Das Universum der Investment-Grade-Anleihen bietet umfassende Möglichkeiten zur Diversifikation in praktisch jedem Unternehmenssektor auf dem globalen Markt.
- Investment-Grade-Anleihen können potenziell stabile Erträge liefern.
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