Das ABS-Team von TwentyFour deckt das gesamte verfügbare Risikospektrum von Enhanced Cash bis hin zu direkten forderungsbesicherten Schuldinstrumenten ab. Dank der Bandbreite und des Volumens der von uns verwalteten Vermögen können wir unsere Beziehungen zu Emittenten und Banken nutzen, um potenziell wesentliche Rendite- und Strukturierungsvorteile für die Anleger zu erzielen, die in unsere Strategien investieren.
Die Mitglieder des TwentyFour-Teams gelten als Pioniere auf dem Gebiet europäischer ABS und sind bereits seit der Zeit der ersten Verbriefungen gegen Ende der 1980er-Jahre am Markt tätig. Das Team berät regelmässig politische Entscheidungsträger in Europa und ist massgeblich an der Gestaltung der Regulierung des Sektors beteiligt. Aus diesem Grund hat sich TwentyFour einen Namen als einer der führenden ABS-Manager in Europa gemacht.
Unser Angebot
Was sind Asset-Backed Securities?
Unter Asset-Backed Securities (ABS) versteht man eine Art von Anleihen, die in der Regel von Banken oder anderen Kreditgebern begeben werden.
Im Gegensatz zu anderen festverzinslichen Anlagen wie Staats- oder Unternehmensanleihen werden ABS durch einen speziell gebildeten Pool von Kreditforderungen mit ähnlichen Merkmalen besichert.
Ein solcher Sicherheitenbestand umfasst gewöhnlich Tausende hochwertiger Kredite wie zum Beispiel Hypotheken, deren Rückzahlungen direkt an die Anleiheanleger fliessen.
So ergibt sich der Begriff der «Absicherung» durch Verbriefung (engl. («securitisation»): Die Coupons der Anleger werden durch die Cashflows aus regelmässigen Zins- und Kapitalzahlungen auf die im Pool enthaltenen Anlagen besichert.
| Asset | Tausende von Anlagen («assets») mit regelmässigen Rückflüssen und ähnlichen Merkmalen, z. B. Hypotheken oder Autokredite, werden in einem Pool zusammengefasst, der die Forderungen bündelt. |
|---|---|
| Backed | Das Unternehmen, das die ABS emittiert, richtet eine rechtlich eigenständige Zweckgesellschaft (Special Purpose Vehicle, SPV) ein, die den Forderungspool erwirbt. Die von den Anlegern erworbenen Anleihen sind durch die Zins- und Kapitalerträge aus dem Forderungspool besichert («backed»). Das bedeutet, dass das Risiko für die Anleihegläubiger nur im Hinblick auf die Anlagen selbst und nicht auf den Verkäufer der Anlagen besteht. Bei Residential Mortgage-Backed Securities (RMBS) sind die Anleger beispielweise dem Risiko in Verbindung mit den Hypotheken ausgesetzt, nicht jedoch dem der Bank, welche die Kredite an die Kunden vergeben hat. |
| Securities | Das Unternehmen verkauft Anleihen, d. h. Wertpapiere («securities»), über die Zweckgesellschaft an die Anleger, die dann die Rückflüsse aus den Anlagen im Pool direkt erhalten. |
Auf den ersten Blick bietet der ABS-Markt einen verwirrenden Mix von Abkürzungen (RMBS, CLOs, Auto ABS usw.), die jedoch lediglich die Anlageklassen bezeichnen, mit denen die Anleihen besichert sind – beispielsweise Wohnbauhypotheken, vorrangig besicherte Unternehmenskredite oder Autokredite.
ABS auf einen Blick
Der Markt für europäische ABS lässt sich grob in die vier im Folgenden beschriebenen Kategorien unterteilen, wobei einige Teilbereiche dieser Kategorien wie Auto- und Kreditkarten-ABS wichtige eigenständige Produkte darstellen.
Residential Mortgage-Backed Securities (RMBS) werden durch einen Pool von Hypotheken besichert, die von Banken und anderen Finanzinstitutionen begeben werden. Sie bilden den grössten Teil des europäischen ABS-Marktes und weisen generell die höchste Liquidität auf. RMBS umfassen Unterkategorien wie Prime, Non-conforming und Buy-to-Let RMBS, die sich aus dem Profil der typischen Kreditnehmer im jeweiligen Pool ergeben.
Forderungen aus Konsumentenkrediten (Verbraucher-ABS) umfassen eine Vielzahl verbriefter unbesicherter Konsumentendarlehen wie Autokredite, Kreditkartenforderungen und unbesicherte Privatkredite.
Commercial Mortgage-Backed Securities (CMBS) sind durch gewerbliche Hypotheken statt durch Wohnbauhypotheken besichert und weisen ähnliche Strukturen wie andere Formen von ABS auf.
Collateralised Loan Obligations (CLOs) sind Unternehmenskredite, die in einer Verbriefungsstruktur refinanziert werden. Diese Verbriefungen lassen sich in statische und in aktiv durch spezialisierte Darlehensmanager verwaltete Strukturen einteilen.
Warum investieren?
- ABS bieten für gewöhnlich höhere Renditen für bestimmte Ratings oder Laufzeiten als herkömmliche Anlagen wie Staats- oder Unternehmensanleihen.
- Praktisch alle ABS sind variabel verzinst. Das heisst, sie sind von Natur aus in Phasen mit schwankenden Zinsen erwartungsgemäss deutlich weniger volatil als festverzinsliche Anleihen.
- Um den Anlegern ein gewisses Mass an Schutz zu bieten, sind Funktionen wie Credit Enhancement, verlustabsorbierende Reservemittel und eine rechtliche Trennung von Emittenten und Forderungspool in den Fonds integriert.
- Der Fonds zeichnet sich durch eine hohe Transparenz aus. Unsere Berichte sind detailliert genug, um die Performance der einzelnen Kredite im Forderungspool genau verfolgen zu können, sodass Anleger ihr eigenes Research durchführen können.
- ABS sind nach wie vor eine kaum verstandene Anlageklasse, für die wenig intensiver Research durchgeführt wird. Verwalter und Anleger, die den Aufwand nicht scheuen und über ausreichende Expertise verfügen, können daher mit einem Sonderaufschlag belohnt werden.
Insights
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