Der neue Vontobel Swiss Equity Income Fonds: Diversifizierung, Defensivität, Qualität

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Kurz und bündig

  • Die aktuellen Marktbedingungen sind günstig für Dividenden: sie erfreuen sich trotz geringerem Wachstum, schwächerer Inflation und fallender Zinsen einer wachsenden Attraktivität.
  • Dabei kommt es auf die Auswahl der richtigen hochwertigen Aktien an und Schweizer Aktien können eine diversifizierte und defensive Ertragsstrategie bieten.
  • Der neue Sustainable Swiss Equity Income Plus (SSEIP) Fonds von Vontobel bietet eine holistische Herangehensweise an das Derivatemanagement, indem er von der Erfahrung des Unternehmens in Sachen Schweizer Aktien und quantitative Investments profitiert.
  • Der Fonds besteht aus einem aktiv verwalteten Portfolio aus 30 bis 35 Schweizer Mid- und Large-Cap-Unternehmen und seine Strategie umfasst zwei Haupteinnahmequellen: Dividenden und Optionsstrategien. Diese Kombination zielt darauf ab, ein Renditepotenzial von 7-8% pro Jahr zu erzielen, wobei ein Drittel aus Dividenden und zwei Drittel aus steuerfreien Optionsprämien generiert werden soll.

 

Als die Schweizerische Nationalbank (SNB) im März ihren Leitzins um 25 Basispunkte auf 1,5%1 senkte, befeuerte sie damit den Glauben, dass die Zinssätze ihren Höhepunkt erreicht hatten und damit der Startschuss für die weithin erwarteten, aber noch nicht umgesetzten Zinssenkungen ihrer europäischen und US-amerikanischen Pendants gefallen war. Als Folge dieser Massnahme der SNB fielen die Renditen 10-jähriger Schweizer Staatsanleihen. Die Dividenden vieler Schweizer Unternehmen blieben im Vergleich dazu relativ hoch, wie der breitgefächerte Swiss Performance Index (SPI) zeigt (siehe Grafik 1). Dies hilft zu verstehen, weshalb Aktiendividenden, die allgemein als stabile und zuverlässige Anlagestrategie erachtet werden, in Zeiten mit schwächerem Wachstum, niedrigerer Inflation und fallenden Zinsen besonders gefragt sind.

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Der Schweizer Aktienmarkt scheint sich besonders gut für sogenannte Dividendenstrategien zu eignen. Schweizer Aktien zeichnen sich durch Qualität, Diversifizierung und Defensivität aus. Im Vergleich zu den wichtigsten europäischen und US-amerikanischen Länderindizes erzielte der SPI in seiner historischen Entwicklung sowohl eine höhere durchschnittliche Dividendenrendite als auch stabilere Zahlungen mit geringeren Schwankungen (siehe Grafik 2). Ausserdem ist die tatsächliche Dividendenrendite in der Schweiz aufgrund des niedrigeren Ertragsniveaus im Vergleich höher.

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Ein weiterer Faktor ist laut Marc Hänni, Head of Swiss Equities bei Vontobel, die grosse Bedeutung von Dividendenzahlungen in der Gesamtrendite der Anleger, wie die vergangenen zehn Jahre bei den meisten Schweizer Aktien gezeigt haben. «Betrachten wir Dividenden als Zeichen wirtschaftlicher Stärke, dann sehen wir, dass im vergangenen Jahrzehnt 15 Unternehmen auf dem Schweizer Markt ihre Dividenden jährlich erhöht haben», erklärt Marc Hänni. «Und trotz des volatilen Marktumfelds erwarten wir bei den Schweizer Unternehmen sowohl für 2023 als auch für 2024 Rekord-Dividendenzahlungen. Dividendenzahlungen sollten daher ein wichtiges Kriterium bei Anlageentscheidungen und der Aktienauswahl sein, da sie massgeblich zur Gesamtrendite einer Aktie beitragen.»

Die Bedeutung der Auswahl der richtigen hochwertigen Schweizer Aktien

Es ist wichtig, sich für die richtigen hochwertigen Aktien zu entscheiden. Es geht dabei nicht nur darum, Unternehmen auszuwählen, die derzeit eine hohe Dividendenrendite liefern, sondern auch um die Beständigkeit und Stabilität dieser Dividenden sowie um das langfristige Potenzial eines Unternehmens, diese zu halten.

Das Ziel des Vontobel SSEIP Fonds liegt in der Generierung von Alpha durch eine konzentrierte Auswahl qualitativ hochwertiger Schweizer Unternehmen. Das Portfolio ist auf 30 bis 35 Unternehmen beschränkt und dennoch im Hinblick auf die Sektorallokationen breit diversifiziert. Die Auswahl erfolgte nach hohen Massstäben für globale Marktführerschaft und Innovationskraft, wobei unter anderem folgende Kriterien betrachtet wurden:

  • Die Fähigkeit, Dividendenzahlungen ohne die Aufnahme zusätzlicher Schulden zu leisten (zum Beispiel aus freiem Cashflow). Damit wird betont, dass über die aktuelle Dividendenrendite hinaus auch Faktoren wie die erwartete Stabilität künftiger Cashflows und das künftige Potenzial zur Steigerung der Ausschüttungsquoten berücksichtigt werden. Gleichwohl liegt die angestrebte Gesamt-Dividendenrendite des Fonds mindestens 10% über derjenigen des SPI.
  • Nachhaltigkeit und ESG. In der qualitativen Recherchephase des Anlageauswahlprozesses prüfen die erfahrenen ESG-Analysten von Vontobel jedes Unternehmen einzeln. Dies spiegelt den Fokus von Vontobel auf Qualität und das Ziel wider, das langfristige Risiko-Rendite-Profil des Fonds zu verbessern sowie ökologische und soziale Praktiken zu fördern.

Der SSEIP hat zum Ziel, den SPI über den Marktzyklus hinweg zu übertreffen, auch mithilfe der Erfahrung von Vontobel mit Schweizer Mid-Caps. Schweizer Mid-Caps haben als Marktsegment den breiteren Schweizer Markt über einen Anlagehorizont von 10 und 20 Jahren klar übertroffen. Schweizer Mid-Caps, die wir in diesem Fall als Aktien mit einer Marktkapitalisierung von mehr als CHF 3 Milliarden definieren, machen maximal 25% des Portfolios aus.

Ertragspotenzial über den Konjunkturzyklus hinweg durch Dividendenrendite und Optionsprämien

Der Fonds strebt ein Ertragspotenzial von 7-8% pro Jahr an, wobei etwa ein Drittel aus Dividenden und zwei Drittel aus Optionsprämien generiert werden. Die Optionsstrategie, die häufig auch gedeckte Call-Strategie2 genannt wird, soll bei Marktabschwüngen schützend wirken. Für Anleger mit Wohnsitz in der Schweiz ist diese Strategie steueroptimiert.

Der Vontobel SSEIP Fonds nutzt ausgeklügelte Optionsstrategien, um einen regelmässigen Zusatzertrag zu generieren. Der Fonds geht strategisch vor, indem er Call-Optionen sowohl auf einzelne Aktien als auch auf den Index schreibt und seinen Ansatz je nach Marktbedingungen und Wirtschaftszyklen anpasst, um die Rendite zu maximieren und gleichzeitig wo immer möglich Wachstumschancen zu nutzen.

Dies geschieht auf zwei Arten:

  • durch den Verkauf von Call-Optionen auf Aktien: Rund 70% des Fondsportfolios sind dem Verkauf von Call-Optionen auf einzelne Aktien gewidmet, wodurch ein regelmässiges Einkommen durch Prämien erzielt werden soll.
  • durch den Verkauf von Call-Optionen auf Indizes: Weitere 30% des Portfolios können zur Generierung von Erträgen durch Indexoptionen genutzt werden. Diese Strategie kommt nach Bedarf in bestimmten Wirtschaftsphasen zum Einsatz, insbesondere in Zeiten der zyklischen Kontraktion und verspäteten Expansion.

Insgesamt zielt die Ausrichtung des Fonds auf Schweizer Aktien darauf ab, durch Dividenden und Optionsprämien höhere Ausschüttungserträge zu generieren. Marc Hänni erklärt dazu: «Diese Strategie bietet Anlegern mit Sitz in der Schweiz ein attraktives Ertragspotenzial aus Dividendenrendite und steuerfreien Optionsprämien, mit den hochwertigen und defensiven Eigenschaften der Aktien, mit denen der Fonds eine relative Outperformance über einen Marktzyklus anstrebt.»

 

 

 

 

 

1. https://www.snb.ch/en/publications/communication/press-releases-restricted/pre_20240321
2. Man sagt, das Schreiben von Call-Optionen ist wie der Verkauf einer «Versicherung». «Gedeckter Call» bezeichnet eine Long-Position, die in einer bestimmten Aktie gehalten wird, während eine Call-Option (in der gleichen Grösse) verkauft wird. Der Käufer erhält gegen Bezahlung einer Optionsprämie das Recht, die Aktie später zu dem im Vertrag festgelegten Preis zu kaufen. Die eingenommene (Versicherungs-)Prämie bringt dem Fonds Zusatzertrag.

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